Wurst und Durst hat keinen Slogan,
dafür eine Weltkarte.


 
 
Clyde's of Georgetown
3236 M Street NW
Washington, DC 20007
Tel. +1 202 349 3700

Essen: Sehr viel
Map

Wurst & Durst meint:
Food / Drinks: 6
Kellner: 5
Ambiente: 6

Parkieren ist im beschaulichen Georgetown so eine Sache, genau wie der Verkehr in der US-Hauptstadt ganz allgemein – und das sogar ohne irgendeinen Ausflug von G. W. Bush oder einen Staatsempfang. Darum gönne man dem blubbernden V8-Motor etwas Ruhe in der Parkgarage der Shoppingmall „Georgetown Park“ gleich um die Ecke.
Dann entweder durch die Hintertür von der Einkaufsmeile ins Clyde’s oder noch ein paar Schritte entlang der Kleiderläden und Galerien schlendern und das erwürdige Clyde’s durch den Haupteingang von der M Street her betreten.

1963 eröffnete Stuart Davidson zusammen mit John Laytham das Clyde’s in Georgetown und schuf damit die Basis für eine kleine, aber feine Restaurantkette an der Ostküste. Clyde’s bietet gute Drinks und solide amerikanische Küche, sprich fantastische Burger!
Doch bevor man sich in media res stürzt, könnte man sich ja noch ein Entrée, beispielsweise einen Cesars Salat nach Georgetown-Art gönnen. Aber eigentlich hätte ich es wissen müssen, für Amis gilt ja „big is beautiful“, daher gibt’s statt einem kleinen Entree-Salätchen eine ganze Schüssel! Zusammen mit dem frischen Pariserbrot kann aber auch diese Hammerportion – reicht eigentlich für drei – doch noch vertilgen werden. Und dazwischen kann man die spezielle Clyde’s Atmosphäre mit den unzähligen alten Werbepostern aus aller Welt – die Zürichsee-Schifffahrtsgesellschaft ist genauso vertreten wie St. Moritz – oder die Modelle alter Kriegsflugzeuge, die an den 2. Weltkriegeinsatz von Stuart Davidson erinnern, bewundern. Leider hat die aufmerksame Bedienung, beziehungsweise die schnell arbeitende Küche, wenig Mitleid mit einem Europäer und gönnte mir nur eine kurze Verschnaufpause, denn schon steht ein schmackhafter, herrlich duftender Riesen-Burger mit einer üppigen Portion Pommes Frites vor mir. Genial! Frische Tomatenscheiben, zarte Salatblätter, knackige Zwiebelringe, perfekt gebratener Bacon und der sich noch langsam über das noch leicht brutzelnde, dicke Rindfleischstück einen Weg nach unten suchende Käse, was will man mehr! Vielleicht noch einen Tipp, wie man das Monster einigermassen anständig essen soll? Na ja, was soll’s, noch etwas Ketchup und Senf – Vorsicht: das ist nicht etwa eine US-Schwachstromvariante, sondern ein schmackhafter Senf, der durchaus Dijon-Qualität aufweist – drauf, beiden Hälften zusammenklappen und rein beissen!
Fazit: Völlig überfressen, aber glücklich mache ich mich nach diesem Burger zum lohnswerten Shopping-Trip durch Georgetown auf.
Chörbli 05/2006
www.clydes.com
Nächstgelegene Restaurants: Capitol (5.4km)

1 Kommentar


modellflugzeugnarr
gibs zu, dein name war danach programm?
2006-05-11


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