Wurst und Durst hat keinen Slogan,
dafür eine Weltkarte.


 
 
Osteria Donati
Feldbergstrasse 1
4057 Basel
Tel. 061 692 33 46

Essen: Italienisch
Map

Wurst & Durst meint:
Food / Drinks: 6
Kellner: 5
Ambiente: 6

Tritt man über die Schwelle der Osteria Donati fühlt man sich Mitten in Basel nach Rom versetzt. Dank italienischer Atmosphäre und Kellner Luciano, der einem wie ein Familienmitglied in der Famiglia der Osteria Donati begrüsst, fühlt man sich sofort wohl.

Luciano ist zwar etwas in die Jahre gekommen und die Hand beim Weineinschenken etwas gar zittrig, so dass der eine oder andere Tropfen des edlen Weins neben dem Glas landet – eigentlich sehr schade, denn die Weinkarte hier ist echt spitze. Nach einem kurzen Blick auf die Karte gespickt mit hausgemachten Teigwaren und weiteren Spezialitäten der italienischen Küche entscheide ich mich doch für den Tipp des Tages. Luciano hat uns nicht nur einmal mehr den Spruch, dass er der Onkel des berühmten Radprofis Fabian Cancellaras sei zugeraunt, sondern auch, dass der gespickte Braten d’Abruzzo heute sehr zu empfehlen sei. Kurz darauf fährt er mit dem Antipasti-Wägelchen vor. Hin und her gerissen zwischen den einzelnen Köstlichkeiten wähle ich Meeresfrüchtesalat, mit Olivenöl beträufelte Artischockenherzen und etwas vom hauchdünn geschnittenem Parmaschinken.

Zwar dauert es nach der köstlichen Vorspeise etwas länger, bis mein superzarter Braten mit der frischen Polenta serviert wird, aber schliesslich sind wir ja in ‹piccola Basilea› und dort lässt sich niemand stressen. Und im Süden gibt’s – wie bei Mama – Nachschlag und so füllt sich mein Teller ein zweites Mal, während mein Gegenüber noch genüsslich die letzten Happen seines üppig mit frischen Morcheln gedeckten Rindsfilet mit den speziellen, ganz kleinen und extra knusprigen Pommes Frites nach Art des Hauses verspeist. Nach meinen positiven Wägelchen-Erfahrungen setzte ich natürlich auch für die Dolci darauf und liege damit goldrichtig. Die Entscheidung zwischen ‹panna cotta› mit frischen Erdbeeren, hausgemachtem Tiramisu und ‹zuppa inglese› fällt mir jedoch äusserst schwer. Und bei den ganzen süssen Köstlichkeiten lohnt sich nach dem ausgezeichneten italienischen Mahl in der Osteria der kurze Spaziergang durch die Basler Altstadt und zum Storchen Parkhaus – wo man am besten parkiert – umso mehr.

PS: Für einen speziellen Abend lohnt sich übrigens eine frühzeitige Reservation des Erkertischchens mit direkter Sicht auf den Rhein oder natürlich ein Besuch der Osteria Donati im Sommer, wo man die Köstlichkeiten auch auf der Rheinterrasse geniessen darf.

Chörbli 06/2006

www.osteriadonati.ch
Nächstgelegene Restaurants: Roma (1.2km)



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